Der ARBE λ* Master
Die referenzgebundene Datenbasis für spektrale Beschreibung und nachvollziehbare Vergleiche: 13.283 Referenzen, 114 exakt dokumentierte Spalten und ein striktes Referenzprinzip.
Was im Master steckt
Alle 114 Spalten sind in technische Gruppen gegliedert. Der Besucher sieht sofort, dass die Master keine Farbtabelle ist, sondern eine referenzgebundene, spektrale Strukturplattform.
Referenz vor Darstellung
Die primäre Identität bleibt Hxxx_Lxxx_Cxxx.
Lab, HEX, RGB, λ*-Werte, Momente, Shape- und Refresh-Felder sind Attribute der Masterbasis.
Spektrale Merkmale verstehen und vergleichen
ARBE λ* ergänzt die HLC-Referenz um einen kompakten spektralen Steckbrief. Die Referenzkarte verbindet die feste HLC-Adresse mit Reflexionsdaten, Core-Werten und Momenten. So lassen sich globale Eigenschaften der hinterlegten Kurve dokumentieren und vergleichen.
Referenzdaten nutzen
λ*V2 beschreibt unter der untersuchten Definition die integrierte Remission plus 380 nm; λ*EE den Schwerpunkt über die Wellenlänge. μ₂ und σ* beschreiben die Breite, μ₃ und γ₁ die Asymmetrie der spektralen Verteilung. Δλ* ist die Differenz V2 − EE. Die sieben Felder sind teilweise voneinander abgeleitet.
Herkunft bleibt sichtbar: Bei einer RGB-/HEX-Zuordnung gehören diese Spektraldaten zur zugeordneten ATLAS-Referenz. Sie sind keine Messung des abgebildeten Materials.
Intern belegt: Pilot G
Bei 3.262 Paaren aus 2.714 Referenzen mit berechnetem D50-ΔE00 ≤ 1 (CIE 1931, 2°) verbesserten die sieben zusätzlichen ARBE-Felder die Schätzung des spektralen RMS-Kurvenabstands über 380–730 nm gegenüber einer farbmetrischen Basis aus 22 Lab-Merkmalen.
53,02 % geringerer mittlerer absoluter Vorhersagefehler im Hauptmodell: 0,11554 → 0,05428 Prozentpunkte Remission. Das Kontrollmodell erreichte 47,01 % Fehlerreduktion. Beide verbesserten sich in allen 15 Prüfblöcken mit getrennten Trainings- und Testreferenzen.
Die drei Core-Werte erreichten bereits 0,05560 Prozentpunkte Fehler. Der weitere MAE-Gewinn durch die Momente betrug 2,38 %; sein bedingtes 95%-Intervall reichte von −0,47 bis +5,17 %. Ein eigenständiger Zusatznutzen der Momente ist für diese Aufgabe damit noch nicht klar abgesichert.
Geltungsbereich: interne explorative Auswertung des bekannten Masters, keine externe Replikation. Die Prozentangaben betreffen einen Vorhersagefehler, keine Verringerung von Metamerie oder Ausschuss. Bei vorhandenen vollständigen Spektren ist der Kurvenabstand direkt berechenbar. Quelle: ARBE Core & Momente, Pilot G, Protokoll und Ergebnisdateien vom 30.10.2026; Master-SHA-256 8283ab91b10f89ac758d09ecf5fb4d6343536600a06dd468b1cc1ecf4ec747c4.
Experimentell: Anwendungen weiter prüfen
Eine bessere Suchreihenfolge, schnellere Entscheidungen und die Erkennung von Materialveränderungen sind mögliche nächste Prüfaufgaben. Allgemeine QC-Grenzen, Metameriesicherheit und Produktionsfreigaben sind durch Pilot G nicht nachgewiesen. Dafür sind anwendungsbezogene Messreihen und eine eigenständige Validierung erforderlich.
114 Spalten — vollständig dargestellt
Die folgende Feldübersicht wird aus der aktiven Masterstruktur gerendert. Suche nach Spaltennamen oder filtere visuell nach Gruppen.
Atlas-Record Preview
Ein Beispiel-Record zeigt, wie die Seite später in einen Master-Browser oder eine API-Demo erweitert werden kann.
HEX attribute:
#007191Die visuelle Darstellung ist nicht die Identität.
Ausgewählte Masterwerte
Reflexionspunkte
ARBE λ* & Momente
H215_L040_C055.
Attribute ersetzen die Referenz nicht.
FP-Code als kompakte Referenzzeile
Der FP-Code ist die maschinenlesbare Kurzform eines bereits gebundenen Master-Records.
Er existiert nur zusammen mit einer gültigen Referenz der Form Hxxx_Lxxx_Cxxx.
FP-Code für den Beispiel-Record
Die primäre Identität steht direkt am Anfang: H215_L040_C055.
Alle weiteren Bestandteile sind Attribute des gebundenen Atlas-Records.
FP::H215_L040_C055::H215::L040::C055::λV2_420.2415::λEE_487.0894::Δλ_-66.8479::HEX_#007191::R430_0.1923::R530_0.2228::R560_0.0505::R730_0.0224
H215_L040_C055 bleibt die verbindliche Atlas-Referenz.
λV2, λEE und Δλ beschreiben den Record, ersetzen ihn aber nicht.
HEX_#007191 ist nur Anzeige-/Exportinformation.
R430, R530, R560, R730 sind exemplarische Messpunkte aus dem Master-Record.
Referenzgebundener Analyse-Workflow
Vom Input über die ATLAS-Zuordnung zum spektralen Steckbrief. Anwendungen für Qualitätskontrolle werden gesondert erprobt.
Input
Spektrale Messung, HEX/RGB/Lab oder HLC als Anfrage — noch kein Ergebnis.
Atlas Snap
Deterministische Bindung auf genau eine Referenz der Form Hxxx_Lxxx_Cxxx.
Analyse
λ*_V2, λ*_EE, Δλ*, μ₂, σ*, μ₃, ΔE00 und Shape-Struktur.
Experimentelle QC-Forschung
STABLE / WATCH / REVIEW / BLOCK sind experimentelle Statusbezeichnungen. Allgemeingültige Grenzwerte und eine feste Rangfolge der Merkmale sind nicht validiert. Daraus folgt keine Produktionsfreigabe.
Vorhandene Plugin-Seiten direkt anbinden
Dieser Bereich führt Besucher von der Master-Übersicht direkt zu den aktiven Plugin-Seiten. Module, die noch nicht veröffentlicht sind, werden klar als In Arbeit gekennzeichnet.
Reference Engine
Nearest Match gegen die aktive Masterbasis: Input → Atlas-Snap → eine validierte Referenzkarte.
Seite öffnen → Live PluginMaster Browser
Durchsuchbare Referenzansicht für HLC-Codes, Spektralpunkte, Lab-Attribute und ARBE λ*-Felder.
Seite öffnen →QC / Validation · experimentell
Experimenteller Entwurf zur Beobachtung spektraler Veränderungen. Statusregeln benötigen Messreihen, Messunsicherheit und eine Validierung für den jeweiligen Anwendungsfall.
Status: In ArbeitAPI / Integration
Einstieg für Match-Endpunkte, Batch-Routing, Reference Cards und Master-Versionierung.
Status: In ArbeitReferenzen nutzen · Nutzen prüfen
Diese Onepage kann als Launch-Seite, technische Vorschaltseite oder Basis für einen interaktiven Master-Browser dienen.